HObAS e. V.
Hilfe für Opfer bei Anonymer Spurensicherung - Selbstschutz - Selbstbehauptung - Selbstverteidigung


Der Verein HObAS e. V. wurde 2012 gegründet, um die Anonyme Spurensicherung nach Sexualstraftat im Kreis Düren zu organisieren und zu finanzieren. Dies geschieht inzwischen durch Kooperationen des Runden Tischs gegen Gewalt an Frauen des Kreises Düren  (HObAS e. V. ist Mitglied des Runden Tischs gegen Gewalt an Frauen des Kreises Düren)  mit dem Krankenhaus Düren gem. GmbH, der Kinderklinik und dem Marienhospital sowie mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Den Grundstein für die Einführung der Anonymen Spurensicherung hatten 2009 Nicole Savelsberg, Kreisgesundheitsamt Düren und Sigrid Bergsch gelegt mit ersten Kontakten zur Staatsanwaltschaft Aachen und den Krankenhäusern in Düren und Jülich.

Kosten, die der Verein übernommen hat:

  • Kurierdienst (bei Verdacht auf sexuelle Gewalt unter Einfluss von sogenannten KO-Tropfen werden die Proben gekühlt zur Rechtsmedizin nach Köln gefahren)
  • Untersuchungskosten anteilig
  • Plakat- und Flyerdruck
  • Mietanteil
  • Referentinnen für Ärztefortbildungen anteilig


Erste Planungen zur Erweiterung des Vereinszwecks fanden 2017 statt, nachdem sich im Zusammenhang mit den Vorkommnissen der Kölner Silvesternacht 2016 ein verstärktes Bedürfnis nach Selbstbehauptung und Selbstverteidigung bei Mädchen und Frauen ergab.  Zweckgebundene Spenden machten es außerdem möglich, ein Hilfsangebot für Kinder im Zusammenhang mit sexueller Gewalt einzurichten. Der Verein ist angeschlossen an den Sorgekompass des Vereins in.sorge in Düren.






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